Tutorial: Angesagt – Loops und Schal

Loop

Renate Haimerl beim Loop stricken

Am Freitag, 14. November 2014, beginnen wir den Stricktag mit unserem ersten Tutorial-Video und, wie bei unserem MOOC üblich könnt, Ihr die Erstausstrahlung live erleben. Um 10:00 Uhr zeigt Euch Renate Haimerl von der vhs Straubing, wie Ihr mit trendigem Kälteschutz durch den Winter kommt.

Denn – wenn die Tage kälter werden, werden die Wollwaren um Hals und Nacken dicker: Loops und Schals sind einfach unentbehrlich! Und auch noch recht einfach selber zu machen, wie Ihr in diesem Tutorial mit vhs-Strickdozentin Renate Haimerl sehen werdet.

Benötigtes Material: 1 Knäuel Wolle 200g (verwendet wurde Schachenmeyer “Bravo Big” Wolle), Stricknadeln Größe 8, Wollnadel zum Vernähen, Schere

High Noon Knitting – Live-Stricken mit Gisela

Kaffeepause mit Strickzeug

Kaffeepause mit Strickzeug

Mittagszeit ist Strickzeit – zumindest für Gisela Schenk, die beim Bayerischen Volkshochschulverband arbeitet. Und dementsprechend beginnt unser “High Noon Knitting mit Gisela” am 13. November 2014 um Punkt 12:00 Uhr.

Stricknadeln sind Giselas ständige Begleiter – und waren es auch, als es zwischendurch aus Versehen außer Mode geraten war, und man kann sie immer und überall mit den Nadeln klappern hören.

Gisela erzählt aus dem Strick-Kästchen, und redet mit euch über den “Aufhänger des Tages” (den ihr gerne vorgeben könnt), und sie wird im Lauf der zwei MOOC-Wochen in den Mittagssessions – vielleicht gemeinsam mit Euch – ein Werkstück fertigen.

Also mitstricken, mitreden und mitvernetzen heißt die Devise beim High Noon Knitting.

Das Live-Stricken findet ab 13. November täglich (außer montags und an den Wochenenden) statt.

Trefft das Orga-Team an der StrickBar

Am 12. November 2014 um 20:15 Uhr öffnet der vhsStrickMooc seine virtuellen Pforten und Ihr könnt live bei unserem Meet & Greet mit dem Orga-Team dabei sein.

Bei unserer ersten Talkrunde könnt Ihr die Verantwortlichen hinter dem vhsStrickMooc kennen lernen, und etwas über ihre Motivation erfahren, warum sie das Projekt “vhsStrickMooc” gestartet haben.

Außerdem erklären wir noch einmal ganz genau, wie der MOOC abläuft, was alles geplant ist und beantworten natürlich eure Fragen! Wir freuen uns auf euch :-)

Einführung: Den Faden aufnehmen

Alexanra und Maxie beim Nadelspiel

Alexanra und Maxie beim Nadelspiel

Am Donnerstag, 13. November 2014, geht es so richtig los mit dem vhsStrickMooc und wir haben ein volles Programm für Euch. Um 10:00 Uhr starten wir mit dem Einführungsvideo der vhs Karlsfeld.

Maxie Bantleon, die eigentlich Buchhändlerin ist, und in ihrer Freizeit einen Strick- und Häkeltreff ins Leben gerufen hat, zeigt MOOCerin Alexandra Hessler (und Euch), wie man den Faden aufnimmt – Alexandra hat das nämlich seit ihrer Kindheit nicht mehr getan und einige von Euch vielleicht auch … Darüber hinaus bekommt Ihr jede Menge Wissenswertes über Nadeln, Wolle und noch vieles mehr.

Wir werden Euch in den nächsten Tagen die einzelnen Veranstaltungen in kleinen Infotexten vorstellen, einen genauen Überblick über Themen und Uhrzeiten findet ihr auf der Seite Ablauf.

Vorgestellt: Unsere Talkgäste an der StrickBar – Thomas Jaenisch und Felix Rohland von myboshi

Am 13. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr sind Thomas Jaenisch und Felix Rohland von myboshi zu Gast an der StrickBar. Unter dem Motto “Häkeln ist das neue Yoga” werden sie uns ein paar Einblicke in die Geschichte ihres Erfolgslabels geben.

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“myboshi ist Leidenschaft. Eine Leidenschaft für einzigartige Mützen. Denn es gibt nur eine Boshi. Die Verkünder dieser Wahrheit heißen Felix Rohland und Thomas Jaenisch. Sie glauben unerschütterlich an das Gute im Boshi. Ohne Boshi verlassen sie deshalb niemals ihr Heim. Und sie wurden noch nie von ihr enttäuscht.”

– so steht es auf der Website des Häkelmützenlabels myboshi. Die Mützen sind Produkt und Markenzeichen der beiden jungen Franken in einem, und noch viel mehr: DAS must-have der neuen Handarbeitsbewegug, die derzeit vor keiner Alters- oder Berufsgruppe haltmacht.

Das erklärt, warum myboshi zwar um die 20.000 Mützen über den online-Shop verkauft, darüber hinaus aber auch den Markt für Handarbeitsbücher neu aufgerollt hat: die myboshi-Häkelguides, myboshi-Häkelsets und die myboshi-Wolle verkaufen sich noch besser als die Mützen selbst – die von sogenannten “Häkel-Omas”, vorwiegend Rentnerinnen aus der Region gehäkelt werden, die auf 450,- EUR-Basis bei myboshi angestellt sind. So bekommt altes Wissen wieder einen neuen Wert.

Wie genau das System funktioniert, wie ihre ersten Mützen aussahen, wie sie mit ihrer Firma angefangen haben und was ihre weiteren Pläne sind verraten uns Thomas und Felix an der StrickBar am 13. November.

Vorgestellt: Unsere Talkgäste an der StrickBar – Van Bo Le-Mentzel

Am 20. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr ist Van Bo Le-Mentzel zu Gast an der StrickBar. Thema der Talkrunde, die von Alexandra Hessler moderiert wird, ist “Konstruieren statt Konsumieren”.

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Van Bo im selbstgebauten Sessel

Van Bo Le-Mentzels Karriere hat in einem vhs-Kurs begonnen, konkret in einem Schreinerkurs an der Berliner Volkshochschule, den der gelernte Architekt besuchte. “Was kommt nach IKEA?” war eine seiner Fragen, und die Antworten darauf genial simpel: komplett selber machen! Das tat er und stellte dann seine Bauanleitung ins Netz. So zum Beispiel kann jeder, der auch nur über etwas handwerkliches Geschick verfügt mit einem Brett den 24-EURO-Chair, alias das Hartz-IV-Möbel nachbauen. Und das ganz im Stil von Bauhaus.

Mit dem von Van Bo erfundenen Hartz-IV-Möbel begann die Bewegung Konstruieren statt Konsumieren, die Plattform hat mittlerweile knapp 20.000 Fans. Lauter Menschen, die gerne Dinge selber machen, Wissen teilen und sich für nachhaltigen Konsum einsetzen. Eine Selbermach-Community sozusagen, die es auch geschafft hat, einen fairtrade-Turnschuh unabhängig von den klassischen Textilhersteller zu produzieren, finanziert mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform Startnext. “Crowduction” nennt Van Bo das, und kommt auf immer neue Bereiche, in denen Menschen unabhängig von großen Firmen Dinge selber auf die Beine stellen können.

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Das Hartz-IV-Möbel

Was genau das alles sein kann, wie er zu seiner Philosophie kam und wie seine nächsten Projekte aussehen, erzählt Van Bo an der StrickBar am 20. November 2014. Und wir testen natürlich seine Strick- und Häkelkünste …

Vorgestellt: Unsere Talkgäste an der StrickBar – die Rausfrauen

Am 25. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr sind sie bei uns zu Gast an der StrickBar: die Rausfrauen.

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Die Rausfrauen (c) Hauke Seyfarth

Die Rausfrauen, das sind Sissi und Hermine aus München, die die Stadt wohnlich machen möchten. Zuletzt wollten sie dem Mailänder Dom ein Mützchen verpassen…

Sie haben ein Manifest geschrieben und warum sie mit Strick- und Häkelnadeln bewaffnet die Guerilla Knitting Bewegung unterstützen:

“My home is my castle, my city is my home, my castle is my city… oder wie war das noch gleich?
Warum immer nur fürs traute Heim stricken, häkeln, nähen und basteln? Und überhaupt – wer bewohnt hier in München gar noch ein “trautes Heim”, bei horrenden Mietpreisen?”

Außerdem ist natürlich der Name Programm: Hausfrauen raus aus dem Haus ist ihre Devise, sie wollen mit dem Namen Rausfrauen ausdrücken – Zitat von ihrer Seite:

das Austreten aus dem konventionellen, binär gedachten Geschlechterverhältnis, in dem so die zwar diskutierte aber nach wie vor weitgehend akzeptierte Opposition von weiblich-häuslich-privat und männlich-öffentlich-politisch unterlaufen und für ein spielerisches und humorvolles Neudenken geöffnet wird.”

Wie diese Theorie in der Praxis funktioniert, zeigen uns Sissi und Hermine an der StrickBar, geben Tipps und Trick für alle, die schon immer mal eine Guerilla Knitting Aktion selber machen wollten und erzählen, wohin sie ihre verwobenen Pfade schon so geführt haben.