Montag abends an der StrickBar: Andere Länder, andere Strick- und Häkelkulturen

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Handtücher mit Spitze – wir geben Euch ein paar Einblicke in die türkische Häkel- und Strickkultur

Am Montag, 24. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr steht unsere Abendsession an der StrickBar unter dem Motto “Andere Länder, andere Strick- und Häkelkulturen”.

Kader Yasar von der vhs Duisburg wird Euch einen Einblick in die türkische Handarbeitstradition geben. Vielleicht möchtet Ihr demnächst Eure Gäste durch Gästehandtücher mit Spitze an den Rändern überraschen? Türkische Mädchen beginnen bzw. begannen sehr früh damit, eine “Hochzeitstruhe” auszufüllen bevor sie heiraten bzw. heirateten. Insbesondere sind handgemachte Spitzen in der Truhe vorhanden wie Handtücher mit Spitzen, Tischdecken aus Spitze oder auch gestrickte Socken.

Zudem werden wir etwas über die Volkshochschule in Nepal hören, in der auch gestrickt wird.

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Mittwoch abends an der StrickBar: Yarn-Bomberin Mansha Friedrich

Yarn-Bomberin Mansha Friedrich bestrickt Hannover

Yarn-Bomberin Mansha Friedrich bestrickt Hannover

Am Mittwoch, 19. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr ist Yarn-Bomberin Mansha Friedrich aus Hannover Gast an der StrickBar.

Ob KnitArt, Street Art, Kunst im öffentlichen Raum oder Yarn-Bombing – Stricken dient nicht nur der Herstellung von wärmenden Kleidungsstücken und Accessoires, es ist auch eine künstlerische Ausdrucksform!

Die hannoversche Yarn-Bomberin Mansha Friedrich erklärt uns die Unterschiede und nimmt uns mit auf eine bestrickend schöne Tour durch die Welt der Maschenkunst.

Und wer aus der Region Hannover oder darüber hinaus entweder den urbanen Lebensraum oder sein eigenes Zuhause gerne aufhübschen möchte, kann vor dem Live-Talk von 18:00 – 20:00 Uhr gemeinsam mit Mansha in der VHS Hannover Sterne häkeln.

Hier könnt Ihr Euch anmelden.

Dienstag abends an der StrickBar: Vom Schaf zur Wolle

Schafwolle

Schafwolle vor der Weiterverarbeitung

Am Dienstag, 18. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr öffnen wir wieder unsere StrickBar. Zu Gast ist dieses Mal Bettina Drexler von der vhs Karlsruhe, die uns auf dem Weg Vom Schaf zur Wolle begleitet.

Wolle kennen wir als Knäuel, so wie wir sie dann im Geschäft finden. Doch wie entsteht die Wolle, die wir dann verstricken oder verhäkeln können, eigentlich?

Gemeinsam mit Bettina Drexler, Fachfrau in Sachen Wolle und Dozentin an der vhs Karlsruhe, schauen wir uns den Weg an, den die Wolle vom Schaf zur strick- und häkelbaren Version nimmt.

Montag abends an der StrickBar: Der Norden strickt

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Mitten in der Stadt haben die Lüneburger Strickfrauen einen Schaukasten dekoriert

Am Montag, 17. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr steht unsere Abendsession an der StrickBar unter dem Motto “Der Norden strickt”. An diesem Abend wird sich das Strickcafe der VHS Region Lüneburg an der StrickBar vorstellen.

Die Lüneburger Strickfrauen geben einen Einblick in eine neue Sockenstricktechnik und  werden ihr Fachwissen vor Ort in der vhs.halle vorstellen.

Ab 19.00 Uhr sind alle Strick- und Häkelbegeisterten in der Region Lüneburg herzlich willkommen. Ab 20.15 Uhr gibt es eine Liveschaltung an die StrickBar.

Heute abend: Talk mit dem Orga-Team an der StrickBar

Heute, am 12. November 2014 um 20:15 Uhr, könnt Ihr live mit dabei sein, bei unserer ersten Talkrunde an der StrickBar.

Wir eröffnen den vhsStrickMooc mit einer Gesprächsrunde mit dem Orga-Team.

Ihr könnt die Verantwortlichen kennen lernen, erfahren, was bewegt hat, einen StrickMooc anzubieten und Ihr erhaltet alle nötigen Infos rund um den Ablauf.

Natürlich beantworten wir auch Eure Fragen. Wir sehen uns heute abend an der StrickBar :)

Trefft das Orga-Team an der StrickBar

Am 12. November 2014 um 20:15 Uhr öffnet der vhsStrickMooc seine virtuellen Pforten und Ihr könnt live bei unserem Meet & Greet mit dem Orga-Team dabei sein.

Bei unserer ersten Talkrunde könnt Ihr die Verantwortlichen hinter dem vhsStrickMooc kennen lernen, und etwas über ihre Motivation erfahren, warum sie das Projekt “vhsStrickMooc” gestartet haben.

Außerdem erklären wir noch einmal ganz genau, wie der MOOC abläuft, was alles geplant ist und beantworten natürlich eure Fragen! Wir freuen uns auf euch :-)

Vorgestellt: Unsere Talkgäste an der StrickBar – Thomas Jaenisch und Felix Rohland von myboshi

Am 13. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr sind Thomas Jaenisch und Felix Rohland von myboshi zu Gast an der StrickBar. Unter dem Motto “Häkeln ist das neue Yoga” werden sie uns ein paar Einblicke in die Geschichte ihres Erfolgslabels geben.

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“myboshi ist Leidenschaft. Eine Leidenschaft für einzigartige Mützen. Denn es gibt nur eine Boshi. Die Verkünder dieser Wahrheit heißen Felix Rohland und Thomas Jaenisch. Sie glauben unerschütterlich an das Gute im Boshi. Ohne Boshi verlassen sie deshalb niemals ihr Heim. Und sie wurden noch nie von ihr enttäuscht.”

– so steht es auf der Website des Häkelmützenlabels myboshi. Die Mützen sind Produkt und Markenzeichen der beiden jungen Franken in einem, und noch viel mehr: DAS must-have der neuen Handarbeitsbewegug, die derzeit vor keiner Alters- oder Berufsgruppe haltmacht.

Das erklärt, warum myboshi zwar um die 20.000 Mützen über den online-Shop verkauft, darüber hinaus aber auch den Markt für Handarbeitsbücher neu aufgerollt hat: die myboshi-Häkelguides, myboshi-Häkelsets und die myboshi-Wolle verkaufen sich noch besser als die Mützen selbst – die von sogenannten “Häkel-Omas”, vorwiegend Rentnerinnen aus der Region gehäkelt werden, die auf 450,- EUR-Basis bei myboshi angestellt sind. So bekommt altes Wissen wieder einen neuen Wert.

Wie genau das System funktioniert, wie ihre ersten Mützen aussahen, wie sie mit ihrer Firma angefangen haben und was ihre weiteren Pläne sind verraten uns Thomas und Felix an der StrickBar am 13. November.

Vorgestellt: Unsere Talkgäste an der StrickBar – Van Bo Le-Mentzel

Am 20. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr ist Van Bo Le-Mentzel zu Gast an der StrickBar. Thema der Talkrunde, die von Alexandra Hessler moderiert wird, ist “Konstruieren statt Konsumieren”.

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Van Bo im selbstgebauten Sessel

Van Bo Le-Mentzels Karriere hat in einem vhs-Kurs begonnen, konkret in einem Schreinerkurs an der Berliner Volkshochschule, den der gelernte Architekt besuchte. “Was kommt nach IKEA?” war eine seiner Fragen, und die Antworten darauf genial simpel: komplett selber machen! Das tat er und stellte dann seine Bauanleitung ins Netz. So zum Beispiel kann jeder, der auch nur über etwas handwerkliches Geschick verfügt mit einem Brett den 24-EURO-Chair, alias das Hartz-IV-Möbel nachbauen. Und das ganz im Stil von Bauhaus.

Mit dem von Van Bo erfundenen Hartz-IV-Möbel begann die Bewegung Konstruieren statt Konsumieren, die Plattform hat mittlerweile knapp 20.000 Fans. Lauter Menschen, die gerne Dinge selber machen, Wissen teilen und sich für nachhaltigen Konsum einsetzen. Eine Selbermach-Community sozusagen, die es auch geschafft hat, einen fairtrade-Turnschuh unabhängig von den klassischen Textilhersteller zu produzieren, finanziert mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform Startnext. “Crowduction” nennt Van Bo das, und kommt auf immer neue Bereiche, in denen Menschen unabhängig von großen Firmen Dinge selber auf die Beine stellen können.

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Das Hartz-IV-Möbel

Was genau das alles sein kann, wie er zu seiner Philosophie kam und wie seine nächsten Projekte aussehen, erzählt Van Bo an der StrickBar am 20. November 2014. Und wir testen natürlich seine Strick- und Häkelkünste …

Vorgestellt: Unsere Talkgäste an der StrickBar – die Rausfrauen

Am 25. November 2014 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr sind sie bei uns zu Gast an der StrickBar: die Rausfrauen.

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Die Rausfrauen (c) Hauke Seyfarth

Die Rausfrauen, das sind Sissi und Hermine aus München, die die Stadt wohnlich machen möchten. Zuletzt wollten sie dem Mailänder Dom ein Mützchen verpassen…

Sie haben ein Manifest geschrieben und warum sie mit Strick- und Häkelnadeln bewaffnet die Guerilla Knitting Bewegung unterstützen:

“My home is my castle, my city is my home, my castle is my city… oder wie war das noch gleich?
Warum immer nur fürs traute Heim stricken, häkeln, nähen und basteln? Und überhaupt – wer bewohnt hier in München gar noch ein “trautes Heim”, bei horrenden Mietpreisen?”

Außerdem ist natürlich der Name Programm: Hausfrauen raus aus dem Haus ist ihre Devise, sie wollen mit dem Namen Rausfrauen ausdrücken – Zitat von ihrer Seite:

das Austreten aus dem konventionellen, binär gedachten Geschlechterverhältnis, in dem so die zwar diskutierte aber nach wie vor weitgehend akzeptierte Opposition von weiblich-häuslich-privat und männlich-öffentlich-politisch unterlaufen und für ein spielerisches und humorvolles Neudenken geöffnet wird.”

Wie diese Theorie in der Praxis funktioniert, zeigen uns Sissi und Hermine an der StrickBar, geben Tipps und Trick für alle, die schon immer mal eine Guerilla Knitting Aktion selber machen wollten und erzählen, wohin sie ihre verwobenen Pfade schon so geführt haben.